In einem gemeinsam verfassten Schreiben der Geschäftsführer und Vorstände von Caritas, Diakonie, AWO, Deutschem Roten Kreuz und Parität heißt es, der Lahn-Dill-Kreis habe nach bekannt werden des ersten Covid-19 Falles schnell und verantwortungsvoll reagiert.
Die Corona-Pandemie stellt die Wohlfahrtsverbände vor große Herausforderungen, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen weiterhin nach besten Kräften, trotz Kontaktbeschränkungen, Menschen in schwierigen Lebenslagen beizustehen.
Es sei bemerkenswert, welche erheblichen Anstrengungen auf verschiedenen Ebenen in der Kommunalverwaltung unternommen wurden, um negative Folgen für die Menschen nach Möglichkeit zu reduzieren, heißt es in dem Schreiben der Verbände. So habe der Lahn-Dill-Kreis zusätzlich zu den Maßnahmen von Bund und Land ergänzende Zusagen gemacht, um die Wohlfahrtsverbände zu unterstützen und soziale Strukturen zu erhalten. Neben der Zusage finanzieller Hilfen wurde auch bei der Ausrüstung mit Schutzkleidung, wie beispielsweise dringend benötigter Masken, unterstützt.
In diesen Zeiten brauche es unkonventionelle und pragmatische Wege, zum Wohle der Menschen, so Karl Müßener, Leiter des Diakonischen Werks Dillenburg und Vorsitzender des Liga-Verbundes. Diese Wege gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den verschiedenen Ebenen der Kommunalverwaltung, so Müßener. Im konstruktiven Miteinander könne die Aufgabe gemeistert werden.