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Stand: 01.09.2017

Pressemitteilung

„Wo Hirn, Herz und Hände zusammenkommen“

Zu einer Feierstunde hatten Caritas und Diakonisches Werk  geladen. Sie konnten in den Räumen der Kulturstation rund 40 Gäste begrüßen, unter ihnen Vertreter von Stadt und Kreis, den Gemeinden sowie Netzwerkpartner und Weggefährtinnen.

Hendrik Clöer, Geschäftsführer des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder führte durch den

Hendrik Clöer, Geschäftsführer des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-EderHendrik Clöer, Geschäftsführer des Caritasverbandes Wetzlar/Lahn-Dill-Eder führte durch den Nachmittag.Aßheuer

Nachmittag und bedankte sich in seiner Rede bei den Gründungsvätern - und müttern der Beratungsstelle. Diese war 2007 in gemeinsamer Kooperation von Caritas, Diakonie und dem Lahn-Dill-Kreis gegründet worden, die Beratungsgebiete unter den Trägern aufgeteilt. Die Diakonie berät ältere Menschen im Südkreis, der Caritasverband ist für die Ratsuchenden im Nordkreis zuständig.

Stephan Aurand, Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Beratungsstelle für die älteren Menschen im Lahn-Dill-Kreis und bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen für die gute Arbeit. Er habe er schon viele schwierige Situationen von älteren Menschen kennengelernt, so Aurand und  wisse wie wichtig eine gute Beratung und Begleitung sei. Der Landkreis habe daher ein großes Interesse an der Fortsetzung der Arbeit und an der guten Zusammenarbeit mit Caritas und Diakonie. Sigrid Kornmann, Wetzlarer Stadträtin, fand in ihrem Grußwort ebenfalls lobende Worte für die enge Zusammenarbeit. "Dass das in einem Miteinander und ohne Konkurrenz funktioniert ist nicht selbstverständlich und sucht seines Gleichen", so Kornmann. "Hier kommen Hirn, Herz und Hände zusammen".

Anette Stoll und Elke SchmittAnette Stoll von der Diakonie (links) berät im Südkreis, Elke Schmitt (rechts) von der Caritas im Nordkreis.Aßheuer

Anette Stoll von der Diakonie ist als Beraterin seit Anfang an dabei. Ihr Anspruch war es, eine Anlaufstelle zu schaffen, die Ratsuchenden dabei hilft, so lange wie möglich selbständig leben zu können. Die Beratung sei dabei immer, neutral, kostenfrei und konfessionsunabhängig. Sie betonte die Wichtigkeit eines Netzwerkes und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen den Diensten, Einrichtungen und der Beratungsstelle. Elke  Schmidt von der Caritas berät in Dillenburg und informierte, dass im Laufe der Jahre die Anzahl der Anfragen stark zugenommen hat und dass insbesondere die gute Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt des Lahn-Dill-Kreises hier sehr hilfreich sei. "Gemeinsam haben wir verschiedene Schwerpunkte erarbeitet", so Schmidt. "Wir wenden uns an Personen ab 65 Jahren und beraten insbesondere zu den Bereichen Demenz und Wohnberatung. Außerdem begleiten wir die Angehörigen in schwierigen Pflegesituationen, und beraten ältere Menschen die noch nicht pflegebedürftig sind aber dennoch Hilfe benötigen" berichtete Schmidt aus ihrer Arbeit.

Mathias Rau, Geschäftsführer der Diakonie Lahn Dill betonte in seiner Rede die Notwendigkeit der Beratungsstelle, und die Herausforderungen mit denen alle Beteiligten durch finanzielle Einsparungen und sich verändernde Rahmenbedingungen umzugehen haben. Der Anspruch sei,  auch weiterhin ein qualifiziertes, kompetentes, bürgernahes, bedarfsgerechtes und menschenfreundliches Angebot zu machen und dabei keine Diskussionen um Doppelstrukturen führen zu müssen. "Das wird unser Zusammenleben im Lahn-Dill-Kreis positiv beeinflussen", ist sich Rau sicher. 

Gäste in der Kulturstation

Musikalisch und literarisch begleiteten Sven Görtz an der Gitarre und Heike Hermenau, mit Gedichten von Ursula Dette, durch den Nachmittag. 

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