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Für frischgebackene Eltern und ihre Babys beginnt eine spannende Zeit, in der sich tausende Fragen stellen: Wie lange habe
ich Anrecht auf eine Hebamme? Welche Impfungen sind in den ersten Lebensjahren wichtig? Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht aufhören will zu schreien? Wo kann ich mich hinwenden, wenn ich eine Betreuung für
mein Kind brauche? Wie lange soll ich stillen? Wie ernähre ich mein Kind gesund? Entwickelt sich mein Kind normal?
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Hier setzt das Projekt Frühe Hilfen in der Caritas an. Möglichst früh sollen Schwangere, junge Familien und Alleinerziehende
mit Kleinkindern im Alter bis drei Jahre individuell unterstützt und begleitet werden, so dass sie die gemeinsame Zeit genießen
können und nicht in Überlastungssituationen geraten. Angebote der Entlastung und Beratung sollen den Familien bei der Bewältigung
ihres Alltags helfen. Zu diesem Zweck werden an den lokalen Standorten präventive, niedrigschwellige und lebensnahe Angebote
gemacht und in bestehende Regelangebote der verschiedenen Hilfesysteme integriert. Dabei kann der Caritasverband intern u.a.
auf das Fachwissen der Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Schwangerenberatung, den Ambulanten Erziehungshilfen und
dem Sozialbüro zurückgreifen. Darüber hinaus wird der Ausbau eines tragfähigen Netzwerkes vor Ort, zwischen dem Jugendamt,
dem Gesundheitsamt, Kinderärzten, Gynäkologen und Hebammen, den Geburtskliniken, den Familienbildungsstätten, den Frühförderstellen
und der Sozialpädagogischen Familienhilfe angestrebt. Nicht zuletzt das neue Bundeskinderschutzgesetz betont die Wichtigkeit dieser systematischen Kooperation verschiedener Dienste. Überdies betont das Gesetz den Wert ehrenamtlicher
Tätigkeiten. Innerhalb der Frühen Hilfen sollen Ehrenamtliche nach intensiver Schulung durch hauptamtliche Mitarbeiter des
Caritasverbandes in verschiedenen Tätigkeitsfeldern zur Unterstützung von Familien eingesetzt werden.
Das Projekt Frühe Hilfen des Caritasverbandes Wetzlar-Lahn-Dill-Eder ist im August 2011 gestartet und eines von insgesamt
fünf Projektes innerhalb der Diözese Limburg. Angebote werden sowohl an einem städtischen als auch an zwei ländlichen Standorten
aufgebaut. Nach Ende der Projektlaufzeit von drei Jahren ist die Übernahme in ein Regelangebot geplant.
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